* Klangcharakter: Präsent, durchsetzungsfähig, optimiert für Sprachverständlichkeit
* Kapsel: Flach/rechteckig (9,6 x 7 x 3,5 mm), Kapsel spritzwassergeschützt
* Kabel: Robust, schweißresistent, direkt vergossener Stecker
* Eigenrauschen: Gering (26 dB(A))
* Max. Schalldruck: 118 dB SPL
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**Schoeps CMIT 5 U**
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Schoeps CMIT 5 U Charakteristiken: Polardiagramm & Frequenzgang.
* Festes Monoblock-Rohr-Richtmikrofon
* Richtcharakteristik: Superniere/Keule, starke Dämpfung abseits der Achse
* Filter (Drei elektronische Taster mit LED-Anzeige direkt am Gehäuse): Steiler Low-Cut, Sanfter Bass-Roll-Off (gegen Nahbesprechungseffekt), Höhen-Treble-Boost (Windschutz-Kompensation)
* Gewicht & Maße: Extrem leicht (89 g) bei 25,1 cm Länge
* Einsatz: Filmset, TV-Spielfilm, High-End-Tonangel
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**Sennheiser K6 mit ME66 / ME62 / ME64**
* Modulares Baukastensystem (Basis-Speiseadapter K6 + Wechselkapseln)
* Richtcharakteristik: ME66: Kurze Keule; ME62: Kugel, ME64: Niere
* Filter: mechanischer Schiebeschalter für Bassabsenkung am Griff
* Gewicht & Maße (mit Kapsel): schwerer als das Schoeps (110g) und länger mit 31,5 cm, mit Batteriebetrieb noch schwerer
* Einsatz: EB-Teams, Dokumentarfilm, Videojournalismus, flexible Allround-Einsätze
| {{:dreh:ton:pasted:ton-20260711-132953.png?direct&280|ME 62}} | {{:dreh:ton:pasted:ton-20260711-134650.png?direct&280|ME 64}} | {{:dreh:ton:pasted:ton-20260711-134755.png?direct&280|ME 66}} |
| Fig. 7: ME 62 Charakteristik | Fig. 8: ME 64 Charakteristik | Fig. 9: ME 66 Charakteristik |
Übersicht der Sennheiser K6-Modul-Charakteristiken
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====Inhaltliche Planung (variiert stark)====
* Drehbuch: Inwiefern ist das Drehbuch für den On-Set-Ton umsetzbar? Wie viele Leute sprechen (gleichzeitig)?
* Location: Lässt sich der Drehort akustisch verbessern? Platz für Boom?
* Kostüm: Lassen sich Störgeräusche vom Kostüm minimieren?
* File-Management: Benennung vorab definieren und am 788T das Namensschema für die Audiodateien einstellen (z. B. Szene_Take_Spurname). Die Spuren im Rekorder beschriften (z. B. Tr1: Angel, Tr2: [Schauspieler A], Tr3: [Schauspieler B]), statt sie einfach nur Ch 1, Ch 2 zu nennen. Das erspart dem Schnitt viel Chaos.
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====Ton und Timecode-Synchronisation====
Der Field Recorder (SD 788T) erstellt die Metadaten für die Ton-Files. Damit das spätere automatische „Syncen" im Schnittprogramm reibungslos funktioniert, gelten hier dieselben strengen Regeln für Metadaten [[postpro:proxies|wie beim Bild]]:
* Gleiche Timecode-Quelle: Kamera und Audio-Recorder müssen über denselben Timecode-Generator synchronisiert werden (LTC / Tentacle Sync / Ambient NanoLockit). Der Timecode muss auf beiden Systemen absolut identisch laufen (entweder als Time of Day oder über ein Master-Device generiert).
* Audio-Metadaten erhalten: Externe Audiodateien bringen eigene Metadaten wie Szenen-, Take-Nummern und Spurbezeichnungen mit. Beim Generieren von Proxies (z. B. wenn der Ton direkt in Resolve an das Bild angelegt und mit exportiert wird) muss darauf geachtet werden, dass die Original-Audio-Metadaten nicht überschrieben werden oder verloren gehen.
* Sound Roll / Tape Name: Ähnlich wie der Reel Name beim Bild besitzen auch Audiodateien oft ein Metadatenfeld namens „Sound Roll“ (Tonband-Name). Für eine spätere EDL-Übergabe an das Sound-Department (via AAF oder OMF) ist es essenziell, dass dieses Feld korrekt belegt bleibt und das Schnittprogramm die Proxies mit den originalen Audio-Files verknüpfen kann.
Resolve-Tipp: Wenn der Ton vor dem Proxy-Export in DaVinci Resolve synchronisiert wird, sollte man über die Funktion „Auto Sync Audio Based on Timecode“ gehen. Kontrolliert auch hier in der Media-Page, ob nach dem Sync der Kamera-Timecode und der Audio-Timecode exakt übereinstimmen, bevor die Proxies gerendert werden.